Wichtiges in Kürze:
- Unser FTP Postproduktionsserver:
valkaama.digitmedia.de
- Valkaama ist unter der Lizenz
Creative Commons by-sa veröffentlicht.
- Der Film ist ein Open Source No-Budget Drama in Spielfilmlänge.
- Valkaama = valkama + kaamos (Finnisch: Heimat + Polarnacht)
- Kontakt:
E-Mail,
Skype.
geschrieben am: 25.08.2011
Die HD Version von Valkaama steht ab sofort auf der Webseite zum Download bereit. Released wurden eine 1080p Version und eine 720p Version.
Letztere passt auf eine Standard DVD-R.
Beide Versionen enthalten die 3 Soundtracks von Michael Georgi, audioscapist und Matthias Blazejak sowie alle momentan verfügbaren Untertitel
(Sprachen: Englisch, Deutsch, Italienisch, Französisch, Koreanisch, Polnisch).
Des Weiteren findet Ihr das Filmposter zu Valkaama in Druckauflösung auf unserer Webseite sowie die Valkaama DVD inklusive Cover und DVD Label.
Mit der Veröffentlichung der Dateien ist das Valkaama Projekt nun offiziell beendet. Wir hatten eine schöne Zeit während der Arbeit an Valkaama
und es war eine tolle Erfahrung, ganz am Anfang der Open Source Film Bewegung mit einem der ersten Open Source Spielfilme (wenn nicht sogar dem Ersten ;) mit dabei gewesen zu sein.
Die Webseite bleibt natürlich online und das Forum wird von mir von Zeit zu Zeit gescreent um Fragen und Kommentare zu beantworten und es so gut wie möglich Spam-frei zu halten.
Von unserer Seite heißt es also Goodbye... Wir hoffen Ihr hattet Spaß beim Sehen des Films und falls Ihr ihn noch nicht herunter geladen habt,
dann bekommt Ihr Eure
DVD oder HD Version von Valkaama hier.
Over and out :)
geschrieben am: 24.08.2010
Was lange währt, wird endlich perfekt. Matthias Blazejak's Soundtrack Songs sind online. Die Tracks wurden dabei nicht einfach aus dem Film übernommen,
sondern viele der Stücke sind zu kompletten, eigenständigen Songs geworden. Darunter findet sich die ein oder andere Perle wahren elektronischen
Musikgenusses.
Check it out!
geschrieben am: 24.07.2010
Im Mai war ich gleich 2x bei Radio Fritz zu Gast, um über Valkaama zu sprechen. Einmal live und einmal zur Aufzeichnung eines Portraits. Wenn ihr mal ganz kompakte Info's zum Projekt haben wollt... Hier sind die Mitschnitte:
Live Interview bei
Trackback, gesendet am 29. Mai 2010. (
Download)
Das
Portrait bei Radio Fritz, gesendet am 03. Juni 2010. (
Download)
geschrieben am: 18.07.2010
Die erste Rezension von "Valkama" ist im renommierten Goth/Alternative
Musikmagazin ZILLO erschienen. Das Heft, das mit einer immerhin 20.000
Exemplare starken deutschlandweiten Monatsauflage daherkommt, bietet in
seiner Juliausgabe Finnland-Freunden so einiges. Neben der Rezension
finden sich im Heft u.a. Stories über Tarja Turunen (ex-Nightwish),
Apocalyptica, Negative und Amorphis.
Rezension:
"Wer den hohen Norden liebt, für den dürfte "Valkama" genau das Richtige
sein. Der rund 240 Seiten starke Roman im kompakten, quadratischen Format
entführt seine Leser ins schwedische Göteborg, wo Runa mit ihrer kleinen
Schwester Ibsi lebt. Gesellschaft leistet ihnen zeitweilig Dichter Lasse,
der als reisender Tagelöhner mal hier, mal dort Unterschlupf findet. Er
führt ein recht sorgloses Leben - ganz im Gegensatz zu Zyniker Magnus, der
sich nur vor dem heimischen Rechner und mit Alkohol wohl zu fühlen
scheint. Sein makaberes Hobby: potentiellen Selbstmördern den Weg in den
Tod ebnen. über das Internet lernt er u.a. Ari kennen, der sich als Freund
von Lasse entpuppt. So kommt es, dass Zyniker und Dichter letztlich
aufeinander treffen und gar gemeinsam auf Reise gehen. Geschickt werden
auf diese Weise zwei parallel verlaufende Erzählstränge miteinander
verwoben. Sprachlich betrachtet nimmt der Berliner Autor kein Blatt vor
den Mund, wirkt dabei aber nie plump und lässt auch poetischere
Textpassagen nicht zu kurz kommen. "Valkama" ist eine durchaus spannende
Reise, die allerdings für alle Beteiligten etwas anders endet als
erwartet..."
- Lea Sommerhäuser
Weitere Rezensionen werden im SONIC SEDUCER am 10.08.2010 sowie im ORKUS im September erscheinen.
Link:de:37 Romanvorlage zum Film veröffentlicht und neues The Chant-Album
geschrieben am: 05.05.2010
Sowohl Hendrik, der Autor des Romans, auf dem unser Film basiert, als auch Ilpo, der unserem Titeltrack "Elusive Bonds" seine Stimme lieh, haben Grund zur Freude. Beide haben eine brandneue Veröffentlichung vorzuweisen.
Während "Valkama" wahrscheinlich einer der wenigen Romane sein dürfte, die erst nach dem dazugehörigen Film offiziell erscheinen, kommt das neue Album "
This is the world we know" von Ilpos Band
THE CHANT, wie geplant zum beginnenden Frühling heraus. Das Album bietet neben Ilpos wunderbarer Stimme atmosphärische und progressive Rocksongs und hebt sich deutlich von den Stilrichtungen anderer finnischer Bands ab.
Die Lektüre von "Valkama" dürfte nicht nur deswegen interessant sein, weil mit dem Buch alles begann und der Roman somit gewissermaßen eine Reise zu den Ursprüngen darstellt, nein, auch die Tatsache, dass sich gewisse Handlungsfäden anders als im Film entwickeln und auch das Ende einen ganz anderen Akzent hat, sollten Euch zum Kauf des Buches anregen.
"Valkama" ist beim VS Saar in der Serie Topicana erschienen und die Anzahl der Exemplare ist limitiert... 5 kurze Leseproben
gibt es hier.
geschrieben am: 25.04.2010
Valkaama ist nun endlich mit dem 3. und vorerst letzten Soundtrack veröffentlicht worden. Den Film mit dem durchaus elektronischen Sound von Matthias Blazejak
gibt es hier auf unserer Film-Downloadseite. Viel Spaß beim Ansehen wünscht Euer Valkaama Team.
geschrieben am: 06.03.2010
Valkaama gibt es jetzt mit einem Soundtrack von Patrick 'audioscapist' Fitzsimons zum
ansehen und herunter laden.
Die einzelnen Musikstücke der Filmmusik
gibt es hier.
geschrieben am: 11.02.2010
... von Björn Rohles am 30.01.2010
Die Basics: Was ist ein Open-Source-Film?
Open-Source ist ein Konzept, das aus der Software-Entwicklung bekannt ist: Dabei wird der Programmcode, der in kommerzieller Software so etwas wie der heiligste Heilige Gral oder das geheimste Betriebsgeheimnis ist, der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Jeder kann ihn sich ansehen oder verbessern. In der Praxis bewirkt das, das Open-Source-Software meist kostenfrei verwendet werden kann, ohne an Leistungsfähigkeit einzubüßen, da sie von der Community stets weiter entwickelt wird.
Filme wie Valkaama übertragen das Open-Source-Prinzip auf die Filmproduktion. Regisseur Tim Baumann hat dazu eine Diplomarbeit geschrieben und die Idee in dem Projekt umgesetzt. Das bedeutet, dass die Lizenz zur Verwendung des Films sehr frei ist (Creative Commons BY-SA), alle Bestandteile des Films zur Verfügung gestellt werden und Vorabversionen mit der Community diskutiert wurden. Tim sprach Markus von Netzpolitik ein paar Antworten zum Thema ins Mikrofon.
Die Story: rastlos von Ort zu Ort (und im Leben)
Valkaama erzählt von Reisen, Träumen und dem Erwachsen-Werden. Lasse reist seit Jahren durch die Welt und bringt seine Gedanken in Gedichtform zu Papier. Dabei lernt er seine Freundin Rune kennen, bei der er einige Zeit verbringt, um sie dann jedoch zu verlassen. Er möchte sich mit seinem Freund Ari auf die Suche nach Valkaama begeben, einer idealen Gemeinde im Norden Finnlands, fernab der Zivilisation.
Die dritte Hauptperson, Magnus, geistert durchs Internet und sucht nach Menschen, die Suizidgedanken haben - um ihnen dann dabei zu helfen. Sein letztes Opfer wird Ari. Magnus schließt sich Lasse auf seiner Reise an, um in Valkaama sein Leben zu verändern. Unterdessen sucht Rune nach Lasse, ihrer verlorenen Liebe. Als die drei zusammentreffen, entscheidet sich ihr Schicksal - aber anders, als von jedem vorhergesehen.
Die Ästhetik: Poesie "auf Celluloid" gebannt
Valkaama ist ein sehr poetischer Film. Passend zu seinem Hauptdarsteller, dem nachdenklichen Lasse, erzählt der Film in langen Einstellungen von der Reise. Dabei entstehen Landschaftsaufnahmen aus Finnland, die Tim Baumann lange stehen lässt und die den Zuschauer mit auf die Reise in die gelobte Zukunft nehmen. Auch die Story an sich entwickelt sich in einem langsamen, poetischen Tempo, wenn sich erst nach und nach die Verkettung der drei Hauptdarsteller ergibt.
Ästhetisch umgesetzt wird das Ganze durch einen inspirierten Umgang mit den filmischen Mitteln. Der Regisseur setzt, gerade am Anfang, auf eine Farbsymbolik, in der er Lasses und Magnus' Leben in ihrer Unterschiedlichkeit zum Ausdruck bringt. Auch später, als er die Geschichten der beiden zusammenbringt, spielt er mit Farbgebung und Sättigung, um die Gefühle seiner Darsteller zu visualisieren. Unvergessen bleibt mir zudem das lange Fade-Out, in dem er Magnus in den Inari-See aufgehen lässt - gleichsam ins Vergessen.
Fazit
Der Begriff "Valkaama" setzt sich aus den beiden finnischen Worten für Heimat und Polarnacht (valkama und kaamos) zusammen und bringt damit sehr schön die Thematik des Films zwischen Seine-Bestimmung-Finden und Reise auf den Punkt. Die Schwäche des Films könnte dabei zugleich seine Stärke sein: Beim ersten Anschauen hatte ich den Eindruck, dass der Höhepunkt zu schnell kam, zu wenig ausgearbeitet wirkt - was durch die schnellen Weißblenden noch verstärkt wurde. Nach dem langsamen Erzähltempo hatte ich hier das Gefühl, durch die Auflösung regelrecht überrollt worden zu sein, und hätte mir einen länger ausgearbeiteten Höhepunkt gewünscht. Andererseits ließ mich die Kürze der Geschehnisse in einer Art "Schockzustand" zurück, so dass ich erst einmal schlucken und mir die Story noch einmal vor Augen führen musste. Genau darin kann nun die eigentliche Stärke des Films liegen: Er zwingt den Zuschauer, sich auch nach dem Schauen mit dem Gesehenen zu beschäftigen. Ich bin mir nicht sicher, welche der Lösungen ich bevorzugen würde - Meinungen dazu wie immer gerne in den Kommentaren.
Alles in allem ist Valkaama ein gelungener Film geworden, der allen empfohlen werden kann, die sich auf ein langsames, poetisches Erzähltempo einlassen können - weit weg von der üblichen Hollywood-Ästhetik.
Valkaama kann von allen frei heruntergeladen werden. Wer weiß, wie Torrents funktionieren, sollte auf die Valkaama-Torrents zugreifen und so die Serverlast verringern. Ansonsten gibt es natürlich auch eine normale Download-Version.
Den Text im Original gibt es
hier auf jorni.de.
(übernommen mit freundlicher Genehmigung von Björn Rohles)